MÄNNER, DIE AUF VIDEOS STARREN

GUTE GESPRÄCHE ÜBER SCHLECHTE UNTERHALTUNG

Die illustre Runde um Commodore Schmidtlabb, Trash Bronson und den American Cyporg Terminator 2000 blickt auf eine jahrelange Auseinandersetzung mit dem Thema Trash- und B-Kultur zurück. In ihrem Filmpodcast werfen sie immer wieder den Blick auf wenig beachtete audiovisuelle Unfälle, die oft zwar ungeliebt aber dafür stets mit viel Liebe und Hingabe entstanden sind. Zum Glück ist das unbelehrbare Trio mit einer ordentlichen Portion schräger Witze und Stories ausgestattet, die selbst den derbsten Trucker vom Bock hauen.

Entstanden ist der Podcast aus dem Trashfilm-Blog „Trash-o-Meter“, der über 10 Jahre lang das Gefäss für den schlimmsten Irrsinn der Unterhaltungsindustrie war. Als das Medium ergraute, wagten die Freunde den nächsten Schritt und gründeten den B-Movie-Podcast „Männer, die auf Videos starren“. Dort gibt es seit 2016 gute Gespräche über schlechte Unterhaltung: Von den miesesten Zeichentrick-Abenteuern der 90er über die dadaistischen Ski-Filme des Willy Bogner bis zum dystopischen Tanzfilm findet der Filmfreund mit dem Geschmack für das Absurde hier alles, was das Herz begehrt.

HINTER DEN MIKROFONEN

Commodore Schmidlabb: Der selbsternannte Gentleman kann nicht nur sieben Sorten Gin am Geschmack erkennen, er ist darüber hinaus ein (ebenso selbsternannter) Experte für alles, was mit James Bond zu tun hat.
Doch er geht auch dorthin, wo es richtig schmutzig wird. Besonders angetan ist er von bunten Ninjas, weiblichen Martial-Arts-Stars und Saufkomödien der achtziger Jahre. Zudem folgt er seinem (wiederum selbstauferlegtem) Bildungsauftrag und predigt den Hörern die historischen Hintergründe zu jeder Folge.

Trash Bronson ist ein sportbegeistertes Kind der achtziger Jahre. Als solches kann er stundenlang über alles quatschen, was die Eighties ausgemacht hat: Von Hulk Hogan und der Wrestling-Welle über die Macho-Movies der Cannon-Studios bis zu den verkorksten Zeichentrickserien seiner Jugend. Und hat dieser Zug erst einmal Fahrt aufgenommen, merkt man auf einmal, dass die Notbremse nur eine Attrappe ist.

American Cyborg Terminator 2000: Man weiß nie so recht, ob er ein amerikanischer Staatsbürger ist oder ob er Technik-Importe aus den USA terminieren soll. Meistens redet er unaufgefordert über Science Fiction und Monsterfilme – ohne drauf zu achten, ob er dabei ein, zwei oder fünf Biere trinkt. Doch auf seiner Datenbank finden sich nicht nur Bier-Empfehlungen für einsame Stunden, sondern auch eine Vielzahl von faszinierenden Fakten über die Filmwelt.

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